Objektdetails

Beteiligte
Name
Rolle
La Specola, Museum für Naturgeschichte
Werkstatt
Felice Fontana
Anatom:in
Paolo Mascagni
Anatom:in
Clemente Susini
Bildhauer:in
Inventarnummer
AT-MUW-FM-000002
Sammlungsbereich
Anatomische Wachsmodelle
Medizinisches Fachgebiet
Anatomie
Objektart
Florentinische Wachsmodelle (FM)
Gegenstand
Kleine Pultvitrine
Datierung
1781 - 1786
Ausführung
Original
Ort
Florenz
Material
Vitrine
Holz, Glas, Metall
Textilien
Kunstseide
Modell
Wachs
Maße
Objektmaß 52 x 46 x 54 cm Kleine Pultvitrine im verschlossenen Zustand
Kurzbeschreibung
1. Ansicht des isolierten Hinterhauptbeins (Os occipitale) und der ersten zwei Halswirbel (Atlas und Axis) mit den ventralen Bändern von vorne. Sichtbar sind insbesondere das vordere Längsband der Wirbelsäule (Ligamentum longitudinale anterius) und die sich im Bereich von erstem Halswirbel und Hinterhauptbeins befindliche vordere atlantookzipitale Membran (Membrana atlantooccipitalis anterior) darunter. 2. Ansicht der Halswirbelsäule und eines Teils des Hinterhauptbeins (Os occipitale) von dorsal in Normalposition. Der Wirbelbogen ist eröffnet, die Schuppe des Hinterhauptbeins ist entfernt und das Hinterhauptloch (Foramen magnum) ist eröffnet. Man sieht das hintere Längsband (Ligamentum longitudinale posterius), welches auf Höhe des ersten Halswirbels in die Membrana tectoria übergeht und an der Innenseite des Hinterhauptlochs befestigt ist. 3. Ansicht der Halswirbelsäule und eines Teils des Hinterhauptbeins (Os occipitale) von dorsal in Überstreckung der Halswirbelsäule. Der Wirbelbogen ist eröffnet, die Schuppe des Hinterhauptbeins ist entfernt und das Hinterhauptloch (Foramen magnum) ist eröffnet. Man sieht das hintere Längsband (Ligamentum longitudinale posterius), welches auf Höhe des ersten Halswirbels in die Membrana tectoria übergeht und an der Innenseite des Hinterhauptlochs befestigt ist. 4. Ansicht der ersten drei Halswirbel von dorsal. Der Wirbelbogen der ersten beiden Halswirbel (Atlas und Axis) ist eröffnet und die Membrana tectoria ist entfernt. Hierdurch wird das kreuzförmige Band des Atlas (Ligamentum cruciforme atlantis) sichtbar, dass für die Stabilisierung des Gelenks zwischen erstem und zweitem Halswirbel von großer Bedeutung ist. Es Besteht aus zwei Längsbündel (Fasciculi longitudinales), die von einem queren Schenkel (Ligamentum transversum atlantis) ausgehen und so eine kreuzförmige Struktur bilden. 5. Das Ligamentum transversum atlantis und die Ligamenta alaria des 2. Halswirbels nach Entfernung der Membrana tectoria und eines Teiles des Ligamentum cruciforme atlantis. 6. Die Ligamenta alaria. 7. Ansicht von Atlas und Axis von dorsal, der hintere Bogen des Atlas ist entfernt. Im Inneren des Spinalkanals wurde die Membrana tectoria abgetragen und das quere Band des Atlas (Ligamentum transversum atlantis) isoliert. 8. Das Ligamentum cruciforme atlantis mit seinen Längsbündeln und seinem queren Schenkel (Fasciculi longitudinales und Ligamentum transversum atlantis). 9. Ansicht der Wirbelbögen des dritten bis siebten Halswirbels von vorne, die Wirbelkörper wurden entfernt. Man sieht seitlich die Kapseln der Zwischenwirbelgelenke (Articulationes intervertebrales) und mittig die gelben Bänder (Ligamenta flava) zwischen den einzelnen Wirbelbögen.
Rechte
CC BY-NC-SA 4.0

Sie haben eine Ergänzung oder einen möglichen Fehler zu diesem Objekt gefunden?
Wir freuen uns auf Ihre Email an: archiv@josephinum.ac.at

Objekt | Josephinum